CoreCheck Podcast
CoreCheck – Mythen & Wahrheit Der Podcast, der genauer hinschaut.
Was, wenn vieles, was im Mainstream über Gesundheit gesagt wird, einer kritischen Prüfung nicht standhält? Was, wenn Müdigkeit, Brain Fog oder anhaltende Erschöpfung mehr sind als eine Frage von Disziplin – nämlich Themen, die auf zellulärer Ebene besser verstanden werden können? Und was, wenn ein bewussterer Umgang mit dem eigenen Atem mehr Möglichkeiten eröffnet, als die meisten ahnen?
Willkommen bei CoreCheck – Mythen & Wahrheit.
Hier treffen zwei Perspektiven aufeinander, die sich zu selten begegnen: Christian Burghardt, Funktionalmediziner aus München, Gründer von MITOcare und seit über 15 Jahren mit dem Schwerpunkt auf mitochondrialer Medizin tätig.
Und Rolf Duda alias Peakwolf, Neuroregulations Experte, Biohacker, Speaker und Entwickler der Neurorespiratorischen Regulations Methode, dessen Arbeit über 10.000 Menschen erlebt haben – darunter Führungskräfte, Therapeutinnen und Ärzte.
Zwei Fachleute. Ein offenes Gespräch. Tiefgang statt Floskeln – aber nie zu kompliziert.
Was diesen Podcast besonders macht: Hier wird kontrovers diskutiert. Die beiden sind sich nicht immer einig – und genau das macht das Format spannend. Rolf bringt regelmäßig die radikalere Perspektive ein, provoziert bewusst und schießt auch mal über das Ziel hinaus.
Christian holt das Gespräch mit ärztlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Einordnung wieder zurück. Komplexe Zusammenhänge werden dabei so erklärt, dass man sie auch ohne Medizinstudium versteht – fachlich fundiert, aber alltagstauglich.
In jeder Episode hinterfragen die beiden gängige Annahmen, diskutieren wissenschaftliche Erkenntnisse und teilen ihre praktischen Erfahrungen. Sie sprechen über Zusammenhänge im Energiestoffwechsel, über aktuelle Diskurse rund um Long COVID und Burnout, über Atemtechniken und Lebensstilfaktoren. Im Mittelpunkt steht das Causa-Logica-System von Dr. Burghardt, das danach fragt, welche Faktoren zu einem Beschwerdebild beitragen können.
Worüber gesprochen wird:
🔬 Mitochondrien im Fokus – warum die „Kraftwerke der Zelle" in Forschung und Funktionalmedizin zunehmend Aufmerksamkeit bekommen
⚡ Mythen unter der Lupe – welche verbreiteten Aussagen zur Gesundheit einer genaueren Betrachtung lohnen
🌬️ Atemarbeit verstehen – Mit Atemtechniken arbeitet und welche Erfahrungen Teilnehmende beschreiben
🔥 Long COVID & Erschöpfung – aktuelle Diskussionen, Forschungsstand und Erfahrungswerte aus der Praxis
🧬 Biohacking und Longevity – wo Selbstoptimierung sinnvoll erscheint und wo Vorsicht geboten ist
💡 Eigenverantwortung als Haltung – warum es sich lohnen kann, die eigene Gesundheit aktiv mitzudenken
🎙️ Gäste mit Profil – Stimmen aus Medizin, Sport, Wissenschaft und Wirtschaft, die neue Perspektiven einbringen
Wissenschaftlich orientiert. Persönlich. Manchmal unbequem.
Das ist kein Podcast, in dem alle einer Meinung sind. Es ist ein ehrlicher, lebendiger Austausch.Wenn du Inhalte suchst, die nicht glattgebügelt sind, sondern zum eigenen Weiterdenken anregen – dann ist CoreCheck genau dein Podcast !
CoreCheck – genauer hinhören, klarer verstehen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: CoreCheck ist ein Meinungs-Podcast. Die Inhalte stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und ersetzen keinen Arztbesuch. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifizierten Therapeuten.
CoreCheck Podcast
Longevity ehrlich: zwei Experten, zwei verschiedene Tage
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Zwei Gesundheits-Nerds, zwei komplett verschiedene Tage – und beide schwören drauf. Christian und Rolf zeigen ehrlich, was sie wirklich täglich tun, um lange fit zu bleiben. Auch das, was nicht ganz so vorbildlich ist.
Keine Theorie, keine Verkaufs-Liste: In dieser Folge gehen Christian Burghardt (Funktionalmediziner) und Rolf Duda (Biohacker & Atemcoach) ihren Tag durch – vom ersten Glas am Morgen bis zum letzten Gedanken vor dem Einschlafen. Und sie sagen gleich zu Beginn ehrlich: Ob das alles „beweisbar sinnvoll" ist, ist ihnen egal – Hauptsache, es tut ihnen gut und lässt sie hoffentlich länger leben.
Dabei wird der Unterschied zwischen den beiden zum eigentlichen Thema: Christian liebt seinen strukturierten Tag, Supplements, Öle und Geräte wie die Sauerstoffkammer. Rolf hat sich von Tracking und Gadgets weitgehend verabschiedet und setzt auf „Einchecken", Atmung, Natur und Reflexion.
🎯 Das nimmst du mit:
🔬 Die 30-Sekunden-Atmung, mit der Rolf morgens in Kohärenz kommt
🔬 Was Rolf alles weggelassen hat – und warum weniger messen mehr sein kann
🔬 Christians Morgen-Cocktail und seine „Öle, Öle, Öle"-Snacktime
🔬 Warum die beiden ihre Routinen aus ganz egoistischen Motiven fahren
🔬 Christians ehrlichstes Geständnis (Stichwort: Instagram & Melatonin)
🔬 Dass ein guter Start in den Tag nicht teuer sein muss
🎬 Kapitel:
00:00 – Longevity ehrlich: ob's „funktioniert", ist uns egal
00:34 – Christians Morgen-Cocktail
03:15 – Rolfs Morgen: vom Messen zum Einchecken
06:30 – Die Kohärenzatmung – live vorgemacht
09:23 – Fitnessstudio, Sauna & die Lipoprotein-Snacktime
12:29 – Rolf ohne 9-to-5: Journaling, Natur, Kreativität
15:14 – Quality Time: der Schulweg mit dem Sohn
16:30 – Christians Mittags-Pillen
17:24 – Rolfs Nachmittag: Longevity als Lifestyle
18:32 – Christians Abend: Sauerstoffkammer & Wasserplasma
22:03 – Warum Rolf sich von den Gadgets verabschiedet hat
23:42 – Reizüberflutung, KI & selbst erarbeitetes Wissen
25:04 – Mann, Frau & Longevity: zwei Betriebssysteme
28:42 – Eisbaden: „den Drachen töten" vs. den Weg beschreiben
30:15 – Das Warum: weshalb wir das überhaupt tun
32:40 – Der „Job Gesundheit" im Alter
34:51 – Wenn das Umfeld fehlt
36:15 – Christians ehrlichstes Geständnis: Instagram & Melatonin
38:08 – Die 3 CoreChecks zum Mitnehmen
🎙️ Über die Hosts:
Christian Burghardt ist Funktionalmediziner mit Schwerpunkt mitochondriale Medizin (München). Rolf Duda (alias Peakwolf) ist Biohacker, Atem- und Nervensystem-Coach (Schweiz).
🌐 Mehr zu CoreCheck: www.corecheck.ch
📧 Themenwünsche oder eure eigene Routine? Schreibt uns: info@corecheck.ch
⚠️ Dies ist ein Meinungs- und Gesprächsformat. Die Hosts beschreiben ihre persönlichen Routinen – das ist keine medizinische Beratung und ersetzt keinen Arztbesuch. Supplements, Methoden und Geräte sind individuell; sprich vor der Anwendung mit einer Fachperson deines Vertrauens
Longevity, das derzeit wohl am heißesten diskutierte Thema im ganzen Gesundheits-, Biohacking und natürlich Longevity-Bereich. Und viel geiler als das alte Anti-Aging. In dieser Folge heute möchten Christian und ich euch mal ein paar Einblicke geben, wie wir Longevity leben und welche Routinen wir haben. Und dabei legen wir keinen Wert, ob das sinnvoll ist, ob das richtig ist oder ob das Ganze nachprüfbar ist, sondern rein menschlich, rein ehrlich, was sind unsere Themen.
SPEAKER_00Genau, aber das, was für uns Longevity bedeutet, also mit dem wir uns glücklich fühlen. Und wie du schon gesagt hast, das kann auch der letzte Schmarren sein. Hauptsache, es macht uns glücklich und lässt uns am Ende hoffentlich auch länger leben. Ja, jetzt starte ich doch mal gleich. Was mache ich, wenn ich aufstehe? Also man geht mal so ein Tag durch und bei mir klingelt der Wecker normalerweise um sechs.
SPEAKER_01Oh, du stellst mit Wecker auf, da geht schon die Alarmglocken an, mein Freund.
SPEAKER_00Ja, blöd gelaufen. Aber nur von Montag bis Freitag, um Samstag und Sonntag mache ich das nicht. Aber sonst geht der Wecker los in der Regel um 6.30 Uhr. Und dann gehe ich natürlich in die Küche runter und mache mir meinen ersten Longevity-Guten Morgen-Trink. Und der sieht folgendermaßen aus. Ich nehme ein Glas basisches Wasser. Ich habe nämlich einen Wasserfilter, der basisches Wasser macht. Dann nehme ich ein Glas mit basischem Wasser, pH-Wert 9,5. Und da tue ich dann rein meine Elektrolyte, jetzt habe ich so eine Elektrolytemischung, da pipitiere ich mir da so 10, 20 Tropfen ab. Die kommen dann rein, dann kommt bei mir rein als nächstes eine Mischung aus 30 verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spulamenten, also so ein Komplexprodukt, das haue ich rein. Dann kommt Aminosäuren rein, dann nehme ich Aminosäuren Day und Fokus. Das ist so eine Mischung, wo man sich eben dementsprechend für den Tag aufstellen kann. Die klatsche ich da rein. Dann kommt ein Ketonbeutel. Das heißt, ich habe hier so kleine Sticks mit Ketonkörpern drin. Ketonkörper sind kleine Fettsäuren, die halt sehr gut ins Gehirn gehen, damit ich da fit bleibe. Also reiße ich jetzt auch noch auf und tue das dann auch noch rein. Dann kommt noch rein in der Regel ein Öl, meistens mache ich noch ein Olivenöl rein. Und dann kommt noch rein meistens so ein sekundärer Pflanzenstoff. Also ich habe gerade so Blaualgen, die habe ich dann flüssig, die schmeiße ich da auch noch rein und das Ganze wird dann vermischt und das trinke ich dann auf Ex. Und das ist sozusagen mein Start in den Tag, mit dem ich mich dann erstmal so richtig wohlfühle. Und dann fahre ich auf Arbeit. Was machst du in der Früh?
SPEAKER_01Dann gehst du dich erstmal übergeben, damit du die Figur hin.
SPEAKER_00Dann könnte man sich manchmal übergeben, wenn meine Grundmischung nicht so mega geil wäre, aber da ich jetzt hier heute keine Werbung machen will in diesem Podcast, musst du wahrscheinlich mit einer Grundmischung leben, die nicht so gut schmeckt in der Früh.
SPEAKER_03Das ist definitiv so. Aber spannend. Was machst du in der Früh? Oh, am Morgen. Das ist, ich muss sagen, im Prinzip, wenn ich ganz ehrlich bin, im Moment habe ich gar nicht mehr so die Morgenroutine. Ich war ja früher ganz diszipliniert und hab mich da durchgeprügelt und bin. Oder anders bin weggegangen von ganz vielen Dingen, wo es ums Messen geht. Ich habe ja ganz viel gemessen, was mir auch total geholfen hat, überhaupt mich selber zu verstehen und zu fühlen. Und mittlerweile bin ich bei vielen Dingen weg vom Messen. Das heißt natürlich nicht, dass ich nichts mehr messe, aber dieses regelmäßige Messen und Tracken ist komplett weg. Und das Erste, was ich morgens mache, ich werde tatsächlich ohne Wecker wach. Also ich habe ganz, ganz selten einen Wecker. Vielleicht ein, zweimal im Monat, wenn das wirklich frühe Termine sind, die wichtig sind. Und sonst werde ich immer zur richtigen Zeit wach oder halt mit dem Flow. Und das Erste, was ich morgens mache, ist mittlerweile einchecken. Einchecken. Ja, also wirklich nicht Core checken, sondern einchecken und mich mal beobachten und gucken, wie geht es mir. Wir haben ja in der letzten Folge das Warum gehabt. Und da versuche ich ein bisschen Wert drauf zu legen, wirklich zu schauen, wie fühlt sich denn mein Körper an? Und passt das? Also habe ich eine Kohärenz zwischen Geist und Körper, einfach schon in dem Moment, wo ich wach werde. Und da habe ich mit Erschrecken, muss ich sagen, festgestellt, das ist ganz oft nicht so. Also manchmal wird man wach und ich fühle mich total getrieben, als wenn die Zombie-Apokalypse losgeht und ich vergessen habe zu packen. Und dann überlege ich mir, Moment, ich habe einen einzigen Termin heute, der ist um 14 Uhr, der geht eine Stunde. Das sollte jetzt nicht der Grund sein, dass ich so gestresst bin. Und da nehme ich mir dann Zeit zu gucken, was kann ich jetzt an diesem Tag tun, damit ich wieder erstmal am Morgen schon in eine Kohärenz komme. Also dass das Gefühl, was auch immer ich dann habe, mit dem, wie es sein sollte, übereinstimmt. Und das sind mittlerweile auch gar nicht mehr auf die Eisbäder. Also ich gehe vielleicht dreimal die Woche, viermal die Woche höchstens noch richtig ins Eis. Und früher habe ich das jeden Tag gemacht morgens. Mittlerweile mache ich das viel weniger, dafür aber bewusster nochmal. Was ich immer mache, sind Atemübungen. Also dass ich morgens, wenn ich dann gesehen habe nach dem Einchecken, wo bin ich, diesen Zustand durch Atmung einfach nochmal bestätige oder mich in den Zustand bringe, wo ich eben hin muss. Und dann putsch mir die Zähne, geh vielleicht duschen und schreib Journal.
SPEAKER_00Okay, also wenn du dann eincheckst in deinen Körper, wie lange dauert das, bis du dann wieder auscheckst?
SPEAKER_03Das ist ganz unterschiedlich. Das kommt ja darauf an, wie viel, also welches Level an Kohärenz, an Harmonie finde ich da in mir. Und wenn das gut ist, geht das ganz schnell. Dann mache ich vielleicht eine Atemübung, dann sind wir in 30 Sekunden fertig. Die meistens dauert es, ich würde mal sagen, bis fünf Minuten. Also relativ zügig. Einfach mal in die Ruhe kommen, nochmal nachspüren und dann ein bisschen korrigieren und dann bin ich in fünf Minuten durch. Und in seltenen Fällen, vielleicht ein, zwei Mal im Monat, brauche ich dann ein bisschen länger, weil ich merke, da ist was auseinandergerupft. Und das finde ich jetzt cool.
SPEAKER_0030 Sekunden Atemübung. Zeig mal.
SPEAKER_03Ja, das kommt ja darauf an, was ich brauche. Also was ich meistens mache tatsächlich, ist erstmal auch eine Kohärenzatmung. Weil Atmung ist halt mein Spezialgebiet. Darum ist immer unser Körper, Geist und Seele wird ja gesteuert, vor allem durch unser autonomes Nervensystem. Und die Atmung ist halt die einzige Funktion, die wir willentlich übersteuern können. Wir können unsere Hormone nicht übersteuern, wir können nicht sagen, Herz hoch oder runter, aber ich kann mit meiner Atmung kommunizieren. Und wenn ich einfach diese Phasen von Ein- und Ausatmung gleich lang mache, zum Beispiel vier Sekunden ein, vier Sekunden aus, dann bringe ich mein Herz, meine Atmung und meine Gedanken in einen kohärenten Zustand. Und das ist so meine Basisatmung, die ich mehrmals jeden Tag mache. Aber ohne Anhalten. Also ich würde wirklich vier Sekunden ein, zwei, drei, vier, aus, zwei, drei, vier.
SPEAKER_02Eins, zwei, drei, vier, aus, zwei, drei, vier. Eins, zwei, drei, vier, aus, zwei, drei, vier.
SPEAKER_03Genau, wenn wir das so vier, fünfmal machen, reicht das schon, um ein gewisses Kohärenzlevel zu kriegen. Du hast jetzt zum Beispiel sehr schnell eingeatmet.
SPEAKER_00Genau, ich habe das richtig gemerkt. Ich habe eigentlich versucht, so mit Geschwindigkeit, aber das geht nicht um Geschwindigkeit, sondern es geht um eine kontinuierliche Einatmung.
SPEAKER_03Genau, aber das ist jetzt, wenn ich hier nochmal zurückgehe, wer unsere letzte Folge beobachtet hat. Das ist halt die schöne Geschichte der Atmung. Also was jetzt passiert ist, du, du, das ist ja kein natürliches Atmen, was du gerade gemacht hast, sondern du nutzt Hilfsmuskulatur. Das heißt, du nutzt nicht dein Zwerschfell, was dich einfach nur einsaugen würde. Sondern du nutzt ganz viel Brustmuskeln und Bauchmuskeln. Und das sind Hilfsmuskeln, die dem Zwerschfell sozusagen die Arbeit abnehmen. Und die spannende Frage wäre jetzt hier wieder, warum macht man das? Und das macht man, weil man den Outcome kontrollieren will. Also man will sicher sein und effizient jetzt schnell und richtig eingeatmet zu haben. Und wenn wir irgendwas kontrollieren wollen, fehlt uns im Leben auf der anderen Seite eben immer das Vertrauen. Das ist genau das, was wir in der letzten Folge eben besprochen haben. Und das sind auch Themen, die ich bei mir halt morgens dann merke. Dann gucke ich immer, wie weich fühlt sich denn zum Beispiel das an? Also mache ich das gerade und bringe ich mich mit Force, wie heißt das, mit Willenskraft in diesen Zustand? Oder passiert das locker und leicht von alleine? Und abhängig davon weiß ich dann auch, wie lange ich das machen muss. Weil ich merke, wenn meine Bauchmuskeln jetzt in einer liegenden Position mitarbeiten, dann weiß ich, okay, ich bin überhaupt nicht kohärent, sondern mein Kopf, meine Gedanken steuern gerade mein ganzes Nervensystem. Und da will ich nicht sein, sondern ich will in einem Fluss sein und mache dann dementsprechend so lange diese Übung, bis ich das hingekriegt habe, weich zu sein. Und dann kann mein autonomes Nervensystem die Atmung halt auch wieder aus einer neutralen Position über den Rest des Tages steuern.
SPEAKER_00Mega, finde ich spannend. Das heißt morgens eine Kohärenzatmung, danach würde ich sagen, einen leckeren guten Morgen aufwach-Cocktail. Ja, und dann geht es natürlich weiter. Bei mir ist dann jetzt zweimal die Woche so, dass ich dann ins Fitnessstudio gehe und dann tatsächlich dieses elendige Thema Fitness im Studio angehe. Was ja in der Früh eigentlich ziemlich eine schwierige Zeit auch ist für mich, weil ich jetzt nicht wirklich so der ganz frühe Mensch bin. Aber jedes Mal, wenn ich es geschafft habe, hinzugehen, fühle ich mich dann eigentlich richtig cool, weil dann mache ich erstmal so ein bisschen Cardio Viertelstunde, dann mache ich eine halbe Stunde Krafttraining. Und dann gehe ich tatsächlich nochmal 20 Minuten in die Sauna. Das ist so für mich auch nochmal so ein Thema Longevity, wo ich sage, da habe ich in der Früh etwas mal einen anderen Anfang, als wenn ich normalerweise immer nur in die Praxis gehe.
SPEAKER_03Okay, das machst du am Morgen dann.
SPEAKER_00Das mache ich am Morgen, ja.
SPEAKER_03Ja, cool.
SPEAKER_00Dann komme ich irgendwann in der Praxis an. Und da macht man natürlich jetzt kein Longevity. Also ich nicht. Also mein Kollege hat eine Laufband tatsächlich unter seinem Schreibtisch und fährt manchmal den Schreibtisch hoch und läuft dann während seiner Arbeit, aber das ist mir irgendwie zu laut. Das ist irgendwie schwierig bei Patienten, wenn man den Blutwert erklärt, dann noch läuft.
SPEAKER_01Das wird mir mega auf den Sack reden, wenn du jetzt als Arzt mir was erklärst und dabei am Joggen bist.
SPEAKER_00Aber es gibt ja Ansätze, das zu tun, ja. Ich mache es jetzt nicht. Das Einzige, was ich dann in der Praxis noch im Longevity-Bereich mache, ich habe dann nochmal so einen Snack-Time, wo ich dann irgendwann zwischen 10 und 11, wo ich dann echt ein bisschen müde werde und ein bisschen Energie brauche. Und da gönne ich mir dann Lipoproteine. Das heißt, ich nehme Quark sehr gerne oder Eier und tue die vermische mit Ölen. Also idealerweise hast du dann so einen Magequark, der noch in der Lage ist, Fett zu binden. Gesättigter Quark hat natürlich schon einen Haufen Bindung von Ölen mit dem Eiweiß. Also nehme ich Magequark, tue dann Olivenöl rein, Leinenöl rein, wenn ich Lust habe, auch mal ein Omega-3 rein und MCT-Öl rein. Und dann vermenge ich das miteinander oder Eier, Rohe Eier auch sehr gerne. Ich bin ja immer für Öle, Öle, Öle. Das ist so meine Markensprüche. Das heißt, da kommen viele Eier rein mit Eigelb und die anderen Öle und da wird das vermengt und dann kann man noch ein Bild Geschmack dazugeben. Gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten, dass man noch unterrühren kann. Und dann habe ich sozusagen für mich als Longevity erstmal diese Kombination aus Ölen, Lipiden und Fettsäuren und Eiweißen. Und daraus bildet der Körper ja Lipoproteine. Und Lipoproteine sind ja die eigentlich mächtigen Moleküle im Stoffwechsel, die ganz viele positive Stoffwechselprozesse begleiten und damit für eine wunderbare Energieversorgung, Regeneration sorgen. Das ist sozusagen das, was ich so bis Mittag mache. Dann habe ich ja erst meine erste Pause. Was machst du noch am Vormittag?
SPEAKER_03Ja, ich glaube, hier sieht man jetzt ein bisschen den krassen Unterschied, weil was du beschreibst, ist ja noch mehr oder weniger mit viel Freiheit, aber ein 9-to-Five-Job. Das heißt, man ist wie die meisten Leute wahrscheinlich in einem gewissen Muster drin, was man immer wieder wiederholend hat und versucht jetzt seine Gesundheitsroutinen dort reinzupressen. Und da habe ich jetzt für mich einfach das große Glück, dass ich ja die letzten Jahre das geschafft habe, meinen Lifestyle so zu verändern, dass ich nicht mehr auf ein 9-to-5 angewiesen bin. Das heißt, also angewiesen, dass ich frei, freier die Zeit einteilen kann, so will ich das sagen. Und das ist für mich jetzt ein ganz großer Unterschied, eben, was für ein Tag fängt heute an? Ist das ein Tag, den ich sehr frei gestaltet habe, wo ich vielleicht nur Coachings habe oder eine Keynote, was ich habe oder eine Ausbildung, die ich gebe. Also was wird da jetzt erwartet von mir? Und die meisten Tage sind halt so, dass ich gerade den Vormittag gar nichts mehr einplane. Das ist so meine geistige Hochzeit. Also da bin ich topfit und kreativ und alles. Und die versuche ich so zu nutzen, dass ich, wenn ich wach bin, eben dieses Journal nachher schreibe, um mir mal den Kopf leer zu schreiben. Das ist eines meiner größten Benefits, die ich jemals kennengelernt habe, für mich aus einem chaotischen Geist und all diesen Gedanken durch Kopf leer schreiben und dieses Journaling einfach einen geordneten, leeren Geist zu machen und dann zu schauen, was brauche ich heute. Also was will mein Körper wirklich haben? Und ich habe dann eben jetzt den Luxus, dass ich da frei entscheiden kann. Manchmal ist es Bewegung, dann gehe ich zum Beispiel in den Wald oder zum Sport, ins Fitnessstudio. Manchmal ist es Eisbaden, weil ich mich einfach spüren will und diese Ruhe brauche. Manchmal ist es Sauna. Das können dann verschiedene Dinge sein. Und dem versuche ich dann auch immer nachzukommen. Also möglichst früh am Tag, dass das eben erledigt ist. Und wenn ich das nicht habe, dann gehe ich ein bisschen in die kreative Arbeit. Also dann schreibe ich gerade an meinem Buch weiter oder mache ein bisschen die Ausbildungsunterlagen neu, plane Videoskripte für die Ausbildung und schaue einfach, wo kann ich jetzt diese Kreativität und Wissenspower irgendwie kanalisieren, dass ich so die erste Hälfte vom Tag damit, mit dieser Gehirnpower, die ich dann eben habe, auch gut umgesetzt bekomme.
SPEAKER_00Ja, Kreativität oder kreatives Arbeiten ist natürlich auch ein Longevity-Tool, weil nichts ist ja schlechter fürs Gehirn, wenn man immer dasselbe macht und wenn man keinen Input hat, also wenn die Arbeit stumpfsinnig ist. Und du nutzt also deine freie Zeit tatsächlich für Kreativität und tust damit dein Gehirn aktivieren, die neuronalen Verbindungen, die Netzwerke stärken und sorgst dafür, dass dein geistiger Verfall dadurch deutlich langsamer vonstatten geht, was du natürlich abends für Alkohol wieder weg machst, aber egal.
SPEAKER_03Ganz genau. Ich versuche mich auch morgens viel, also wir alle haben ja verschiedene Rollen. Und eine Rolle, die ich für mich sehr ernst nehme, ist die Rolle als Vater. Und da überlege ich mir halt, was will ich denn meinem Sohn mitgeben und wie kann ich dem am besten was vermitteln. Und wir Männer sind ja so, uns kann man ja nicht gut was erklären. Also du kannst ja nicht sagen, komm, setz dich mal hin, so einem Mann, jetzt reden wir mal zwei Stunden. Das machst du halt eher mit Frauen. So, Männern wollen irgendwas machen. Und da habe ich jetzt erst vor ein paar Wochen für mich erkannt, dass es für mich unglaublich qualitativ hochwertig ist, wenn ich meinen Sohn morgens zur Schule bringe. Und das ist so ein Fußweg von 20 Minuten. Die Schule fängt dann um neun an und auf diesem Weg kann ich ganz krass mit ihm reden. Und dann erzählt er mir so, was er in seiner Welt hat, was er sich überlegt, was er da am See sieht oder in den Bäumen. Und das ist für mich eine richtig geile Zeit, um einfach diese Rolle ausfüllen zu können.
SPEAKER_00Mega das praktisch Quality Time.
SPEAKER_03Ja, absolut.
SPEAKER_00Und Quality Time ist ja auch für Longevity ganz wichtig, wenn glücklich sein, gibt es ja viele Studien. Wer glücklich ist, lebt länger. Das heißt, glücklich sein und lachen. Okay, das ist Longevity dann am Vormittag für dich. Ja, wie geht es denn bei mir weiter? Bei mir ist es natürlich, wie du gesagt hast, anders. Ich habe einen 9-to-5-Job, zumindest unter der Woche und muss mir jetzt meinen Longevity natürlich erst einen anderen Bereich holen. Das heißt, ich habe jetzt noch als drittes Ernährungstool. Also ich habe ja morgens meinen Trink, dann kommt irgendwann die kleine Mahlzeit und dann kommen bei mir mittags die Pillen. Ich schluppe halt einmal am Tag dann meine Pillen, meine Aminosäuren, meine Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe. Das alles zusammen, wird dann halt zusammen mit Mittelprobiotika gemischt als Kapseln und das schmeiße ich dann runter. Und dann habe ich meinen mittaglichen Longevity-Hack gemacht. Und dann ist eigentlich bei mir weiter Arbeit, Arbeit, Arbeit, Arbeit und dann kommt es irgendwann mal zum Punkt, wo ich dann abends nach Hause komme und dann geht eigentlich mein eigentlicher Longevity-Tag oder Teil los. Hast du am Nachmittag noch irgendwas, was du für Longevity tust, oder ist das auch für dich nur Arbeit?
SPEAKER_03Nee, bei mir, ich versuche halt möglichst. Das Ding ist, was ich eben sagen wollte, ich sehe ja das gar nicht mehr so wie früher. Dadurch, dass ich nicht in einem 9-to-5 hänge, muss ich nicht longevity aktiv planen, sondern ich versuche das wirklich zum Teil meines Lifestyles zu machen und dann zu gucken, was kann ich denn tun. Und wenn ich jetzt im Büro war oder am PC was gemacht habe, dann würde ich mittags erstmal wieder rausgehen. Gehe mir gerne auch was zu essen holen oder was einkaufen, dass ich dann selber was zum Mittag machen kann. Frühstücken tue ich eher selten. Und versuche das immer mit Bewegung. Und halt Zeit im Freien zu verbringen, dass man dort einfach ein bisschen die Natur wieder hat, den Ausgleich. Und dann ist eigentlich am Nachmittag oft so eine Phase, da ist bei mir eher ein bisschen Ruhe drin. Also da wird es so schwerer, nicht ungemütlich schwer, weil dann ist, da kann ich dann eher Gespräche führen oder eben Coachings machen. Und das ist das, was ich am Nachmittag tatsächlich mache. Das heißt, ich bin immer froh, wenn Keynotes am Nachmittag sind, wenn ich Coachings machen kann, weil da bin ich dann einfach präsent, mache was, aber will jetzt auch nicht unbedingt körperlich aktiv sein und versuche dann eher am Abend raus wieder was zu machen.
SPEAKER_00Cool. Ja, bei mir ist der Abend der eigentliche Longevity-Teil. Ich habe mir bei mir zu Hause so eine kleine Longevity-Ecke eingerichtet. Oh, die Playboys gestern. Ja, da gibt es auch Zeitschriften zum Lesen, weil du hast ja passive Anwendungen, wo du nur rumhockst und dann musst du dich natürlich beschäftigen. Das ist eindeutig. Und großer Lesestoff ist immer gut für uns Männer. Ja, gut geschriebene Reportagen vor allem. Aber ich habe ja jetzt ein neues Buch entdeckt, Die fünf Sprachen der Liebe. Kennst du?
SPEAKER_01Absolute Empfehlung.
SPEAKER_00Aber es gibt natürlich noch viele andere tolle Longevity-Bücher. Ich habe mir in letzter Zeit relativ viele gekauft. Bin ja gespannt, welche da auch gelesen werden, weil das eigentliche Problem ist ja die Zeit, die man zum Lesen hat. Aber das habe ich mir jetzt, wie gesagt, eingerichtet, weil ich habe mir nämlich jetzt tatsächlich eine Mini-Sauerstoffkammer gekauft. So ein Zelt, das man im Endeffekt ein, es wird wie ein Zelt aufgebaut, du hast also so Stäbe und dann kannst du es drüber ziehen. Und die richtigen Sauerstoffkammer sind ja nicht bezahlbar. Aber die ist tatsächlich bezahlbar gewesen. Und da kann man sich reinsetzen, da kann man ein Buch mitlenken, da ist so ein Schliegestuhl drin, also wie Campingplatz. Und da legst du dich rein, machst das Ding zu, schaltest das Ganze an und dann mache ich abends sehr häufig Sauerstofftherapie. Ich sitze halt in dieser Sauerstoffkammer, die hat 1,5 Bar. Jetzt nicht mega hoch, aber die meisten Daten gibt es ja auch mit 1,5 Bar. Und die kann man auch privat zu Hause betreiben, weil das nicht zu hoch ist. Und dann sitze ich da mal eine 20, 40 Minuten, lese meine Bücher, meine Zeitschriften und genieße dann den Sauerstoff. Und Sauerstoff ist ja einer der zentralen Teile, die du brauchst für die Zellkraftwerke, für die Mitochondrien, für deine Energiegewinnung. Und deswegen, wer nicht genügend Sauerstoff atmet, der schaltet ja mehr oder weniger seine Mitochondrien ab. Die Energieproduktion fährt damit runter, die Übersäuerung wird hochgefahren und das ist ja langlebigkeitstechnisch nicht so optimal. Und deswegen bin ich zu dem Schluss gekommen, wenn ich abends Biohacking mache, dann mache ich Dinge, die mega effektiv sind, weil ich habe nicht so viel Zeit. Und Sauerstoffkammer ist für mich eine der Mega-Tools, mit denen man das machen kann. Dann, was habe ich noch? Ich habe noch ein zweites Spielzeug besorgt, eine Wasserplasmamaschine. Wasserplasma ist auch ganz spannend. Das ist im Endeffekt das Gas, das entsteht, wenn in eine Wolke ein Blitz einschlägt. Dann wird sozusagen der Blitzeinschlag ist die Energie und die Wolke ist Wasser und dann wird Energie auf Wasser übertragen, also ein hochenergetisches Wasser. Und das kann man einatmen in solchen Wasserplasmaschinen. Früher hat man das auch schon als Braunsgas gekannt. Da gibt es also kleine Braunsgasmaschinen, die gibt es auch relativ günstig, die gibt es auch groß und teuer. Und ja, wenn man das dann einatmet, dann bekommt man im Endeffekt auch wieder Sauerstoffmoleküle, Wasserstoffmoleküle, also hochgradig antioxidative Moleküle. Und das ist einfach gut gegen Oxidation. Oxidation ist, wenn die grüne Banane schwarz wird. Und ich versuche halt meine leichten Bananen. Ich versuche einfach meine Banane grün zu halten. Das ist also ganz wichtig. Also Sauerstoff, Wasserstoff, das ist so mein Longevity für den Abend, wo ich eigentlich am meisten. davor hockey?
SPEAKER_03Cool. Ich muss sagen, ich bin ziemlich weg bei mir von Gadgets. Das war früher, gerade wo ich in der Beratung war oder mit dem Biohacking angefangen habe, war ich ganz viel auf die Gadgets, weil wir eben da natürlich auch komprimieren können. Das heißt, wir können Dinge, die im echten Leben lange dauern, mit den Gadgets verkürzen und einfach schneller machen und auch passiver. Also ich denke da gerade an IHT zum Beispiel. Das ist aber was, was ich heute versuche, mir einfach selber durch Training zu machen, also durch Atemübungen statt an der Maschine zu sein. Und deshalb bin ich von vielen Gadgets eben auch weg. Also ich hatte ja auch eine H-Bot-Kammer, also eine hyperbare Sauerstoffkamera bei mir zu Hause und war da auch viel drin. Merke aber mittlerweile, ich habe eher am Tag, wenn ich Bock auf eine Maschine habe, dass ich das irgendwo einbaue. Es ist aber sehr, sehr wenig geworden, weil ich einfach mehr Zeit in der Natur verbringe und hoffe, damit das Ganze eben auch gut in Griff zu bekommen. Und am Abend bin ich mehr, dass ich versuche, was zu connecten, wirklich nochmal bewusst zu reflektieren. Also ich denke in letzter Zeit tatsächlich viel nach. Das war früher nicht so.
SPEAKER_00Er heißt ja natürlich Nachholbedarf, ne?
SPEAKER_03Ja genau, da habe ich wahrscheinlich extremen Nachholbedarf. Und ich versuche halt viel dann mit meiner Frau zum Beispiel zu machen. Es ist abends eher Sauna angesagt, wenn der Kleine im Bett ist, nochmal reflektieren, eben auch wieder Journal schreiben, Buch schreiben und da eher nochmal in so eine kleine Phase der Kontemplation zu gehen, bevor ich dann relativ früh, ich bin meist um zehn, bin ich im Bett, dann in die Haie falle.
SPEAKER_00Kontemplation ist ja ein schönes Wort. Weißt du auch, was das bedeutet?
SPEAKER_03Nee, ich war jeweils lauklingen. Es geht einfach darum, dass man sich mit sich beschäftigt und Dinge nochmal wieder hochholt und schaut, wie will ich denn das, was ich heute an Erkenntnissen hatte oder Einsichten überhaupt einsortieren. Weil ich glaube, wir überlegen uns nicht mehr oft, was passiert. Also wir sind ja so vielen Reizen ausgesetzt. Ich erkläre das in meinen meinen Coachings, das habe ich mal irgendwo gelesen, das ist mir so hängen geblieben, dass wir an einem Tag heute mehr Informationen verarbeiten als jemand im Mittelalter in seinem ganzen Leben. Und das ist was, wo ich sagen würde, ja, das kann ich voll nachvollziehen, wenn man mal guckt, wie viele Werbebotschaften man alleine kriegt. Diese Statistik ist ja krank und was da alles passiert. Und das führt meiner Meinung nach zu einer massiven Überforderung vom Gehirn. Das wird jetzt nochmal viel schlimmer durch die KI, weil wir natürlich in Sekunden wissen generieren, was wir aber nicht selber erlangt haben. Das heißt, die KI sagt dir zwar was und du, wenn du das durchliest, sagst du auch, das macht Sinn, das ist richtig, aber du wirst es eben nicht behalten, weil du es dir ja nicht selber erarbeitet hast. Und damit verlierst du ja ganz viel Fähigkeit, nachher diesen Weg, sozusagen der Rechen oder in dem Fall der Gedankenweg zu rekonstruieren und zu gucken, stimmt der überhaupt noch für dich oder nicht. Und das ist was, wo ich versuche, Reverse Engineering zu machen und mich tatsächlich damit zu beschäftigen, was habe ich denn heute mitgenommen, was habe ich auch für Glaubenssätze, wie habe ich das eingeordnet und ist das richtig oder sehe ich das eigentlich ganz anders?
SPEAKER_00Okay, spannend. Du hast gerade gesagt, du gehst öfters auch abends mit deiner Frau spazieren, ist tatsächlich auch Teil meiner Sauna ist auch Teil meines Longevity-Programms. Ich gehe tatsächlich auch abends ab und zu noch mit meiner Frau in die Sauna, ich gehe ab und zu mit ihr spazieren und ich gehe ab und zu noch auf den Cross-Trainer. Also ich mache nicht nur diese passiven Geschichten wie Sauerstoffkammer oder Wasserplasma, sondern eben auch die aktiven. Wobei das dann ganz spannend ist, dass jetzt der Unterschied zwischen meiner Frau und Longevity und bei mir und Longevity schon ziemlich überragend groß ist. Also Frauen, hab ich zumindest das Gefühl, sind eher so bei so aktiven Longevity-Themen dabei als bei so passiven. Wie ist das bei deiner?
SPEAKER_03Wie meinst du das? Wie würdest du die unterscheiden?
SPEAKER_00Also meine Frau sitzt sie zum Beispiel nicht in die Kammer, in die Sauerstoffkammer oder sie macht auch ungern Wasserplasma-Anwendungen, die nimmt auch eigentlich keine Pillen. Das ist eher so, alles was sie so da machen könnte, das lehnt sie eher ab, was so passiv wirkt. Also Pillen wirken ja auch passiv, die Schluckste. Aber die ist eher so für die aktiven Dinge. Also die ist nicht so wirklich für dieses, ich nehme was ein oder ich atme was ein und werde dadurch jünger, sondern die versucht, ihre Aktivität zu steigern und damit Longevität zu erreichen. Und ist auch allen Dingen deutlich skeptischer gegenüber als ich. Ich bin ja so einer, der alles ausprobiert, dem Motto, wow, da ist was Neues, rein damit kaufen.
SPEAKER_03Ja, vielleicht sollen wir da mal eine eigene Folge über die Mann-Frau-Dynamik hier starten. Ich glaube, das liegt ein bisschen in der Natur der Sache. Also Männer und Frauen sind ja grundsätzlich unterschiedlich. Das fängt ja schon an, dass wir unterschiedlich denken. Also Männer denken eben zielorientiert und wollen einfach das Ergebnis erreichen und Frauen denken halt aufgabenorientiert und sehen halt auf dem Weg dahin auch diese ganzen Zwischenstationen, was das an Arbeit mit sich bringt, wo man eincheckt und arbeiten das eher ab. Und ich denke, gerade wir Männer, wir haben ja eher eine Affinität zum Was tun. Also viele haben ja auch das Liebe gegen Leistungsprinzip. Also das gibt es natürlich auch bei Frauen, aber gerade bei Männern ist es so, wir wollen immer was machen, weil wir das Gefühl haben, wenn du was gemacht hast, dann kommt auch irgendwo was raus. Und das ist auch der Grund, glaube ich, warum wir sehr stark auf zum Beispiel Maschinen und diese ganzen Gadgets stehen. Man sagt ja, Männer oder wie heißt das? Kinder werden nicht älter, nur die Spielzeuge ändern sich. Jungs werden nicht älter, irgendwie so. Und das ist ja was, wo man als Mann ganz viel mit anfangen kann. Und das ist bei Frauen ja eher viel weniger der Fall. Also ich glaube, die haben eben den Vorteil, die können ihren eigenen Körper viel besser wahrnehmen, viel besser spüren und versuchen damit ein bisschen auch in ihren Rhythmus, also eine Frau hat ja einen anderen Zyklus als ein Mann, zu gucken, was braucht denn mein Körper. Und das, was ich eben erzählt habe, was ich mir wirklich mit mühsamer Gedankenarbeit, mit Einchecken, mit Rausfinden erarbeiten muss, ist bei einer Frau, glaube ich, ganz oft angeboren, dass sie direkt spürt, was tut mir gut, was nicht. Und die haben eher diese Abneigung gegen dieses Verändern. Das ist auch was, was ich im Coaching generell merke. Ein Mann kann so sagen, hier, du brauchst die Therapie, das musst du machen, so viele Pillen musst du nehmen. So, dann sagt er, okay, Sixpack und das Ziel ist klar, dann wird das einfach gemacht. Eine Frau funktioniert so nicht. Die fragt, warum? Warum diese Pille und nicht die andere? Von welcher Firma soll ich die nehmen? So, wie lange soll ich das machen? Und da kommen so viele Fragen, wo du die halt denkst, so, what the fuck macht das doch einfach?
SPEAKER_00Okay, jetzt verstehe ich auch die Schwierigkeiten, die ich manchmal bei den Erklärungen haben, wenn die Patientinnen zu häufig nachfragen. Ich muss eher der Frau eher das Gefühl geben, dass sie eincheckt bei der Therapie, dass sie sich wohlfühlt und nicht das Ziel mit.
SPEAKER_03Nicht wohlfühlen. Also der ganz spannend, also ich mache da immer das Beispiel vom Eisbaden. Wenn ich früher Eisbaden unterrichtet habe, dann ist das, das habe ich mal auf irgendeinem Workshop auch gesehen, wenn du dem Mann sagst, komm, wir gehen ins Eis, ist so, komm, wir töten den Drachen. Dann stehen Männer auf und dann geht Eisbad, wir machen das und rennen los. So, auf Frauen kannst du nicht reden, weil die sagen, hey, Moment, warum sollen wir den Drachen töten? Wo finden wir den Drachen? Verdient der überhaupt zu sterben, können wir den nicht nur einfangen. Welcher Drache? Gibt es da vielleicht mehrere? Das heißt, wenn ich so einen Workshop gemacht habe, habe ich schon ganz unterschiedliche Informationen gegeben. Ich habe dem Mann halt gesagt, was ist das Ziel, was müssen wir machen, aber der Frau den Weg beschrieben. Also wie wirst du das wiederfinden? Wir gehen ins Eis, das wird scheiße kalt, das wird dir wehtun, wir checken dann ein, wir sind achtsam, wir akzeptieren, wir gehen in die Atmung und dann kommt die Aufgabe, ist jetzt, das sind so 20, 30 Atemzüge. Und das ist dann aufgabenbasiert, das arbeiten die Frauen dann ab und sind dann, okay, das habe ich gemacht und dann gucken die, kommt denn jetzt das Ergebnis? Ein Mann, der kämpft sich da einfach durch und sagt, zwei Minuten hat er Rolf gesagt und bleibt dann sitzen. Und das war mega spannend, weil das hat eine ganz große Einsicht bei mir gegeben in der generellen Kommunikation mit andersgeschlechtlichen Menschen und hat überraschende Vorteile mit sich gebracht.
SPEAKER_00Ja, und vor allen Dingen hast du gemerkt, dass du eigentlich eine Frau bist wahrscheinlich.
SPEAKER_03Nee, das habe ich jetzt noch nicht gemerkt. Aber die Kommunikation ist besser geworden.
SPEAKER_00Die Kommunikation ist besser geworden. Das heißt, Longevity ist auch eine vernünftige Kommunikation mit seiner Frau zu haben.
SPEAKER_03Oh, ganz sicher, ja. Die Frage, die ich hier aber auch nochmal stellen würde, ist, wir haben jetzt ein bisschen unsere Tagesroutinen gegeben. Auch hier gibt es ja so ein Warum. Also wie siehst du Longevity? Warum machst du denn diese Themen für dich?
SPEAKER_00Ich mache das Longevity tatsächlich, weil ich irgendwann festgestellt habe, und zwar vor ziemlich genau 15 Jahren, dass ich alt werde, dass mir anfangen, Dinge weh zu tun. Ich bin jetzt 55, glaube ich. Und mit 40 hat das eigentlich bei mir angefangen, dass es nicht mehr so leicht war wie vorher. Bis dahin habe ich eigentlich gar nicht gemerkt, dass es Altern gibt. Und dann kamen irgendwann die ersten Beschwerden und dann habe ich mir überlegt, ob möchte ich mit diesen Beschwerden weitergehen. Oder verändere ich irgendwas und ich habe für mich entschieden, dass ich was verändere, weil das einfach null Bock macht, wenn du morgens schon nicht aus dem Bett kommst, wenn du Asthma hast. Wenn dein Darm ständig Probleme macht, das macht keinen Spaß. Und ich will gesund alt sein und ja, mit 120 Jahren dann bewusst eventuell Abschied nehmen.
SPEAKER_03Cool. Es war bei mir ein ganz anderer Herangehensweg, würde ich sagen, aber Ziel ist ähnlich. Also auch mir geht es nicht darum, super alt zu werden. Also ich denke, man muss jetzt nicht 150 werden. Aber diese Qualität am Leben, das ist das, wo ich ganz früh gemerkt habe, das macht mir Sorge, weil ich damals, als ich angefangen habe, ich nenne mal mit Longevity, überhaupt nicht mit Gesundheit zu beschäftigen, war das aus einem rein egoistischen Ding. Ich habe gesehen, was will ich für einen Lifestyle haben? Ich wollte ja so krass der Berater sein oder so Manager von irgendeinem Konzern. Und wenn ich mir dann so einen Manager angeguckt habe, die sahen nicht geil aus. Das war so, wo ich gesehen habe, okay, die haben quasi diesen Lifestyle, den ich mir warum auch immer als erstrebenswert angedacht hatte, aber das ist nicht das, wie ich das Leben will. Also sie sahen weder glücklich aus noch gesund. Und darum war das Erste, was ich gemacht habe, ich nenne das immer Mensch Health-Gesundheit, waren halt die Themen Gesundheit mit Bewegung und Ernährung gleichzusetzen. Und da hat sich natürlich die letzten Jahre extrem viel verändert, aber der Grund ist derselbe geblieben, weil diese Lebensqualität durch Mobilität, aber auch durch geistige, flexibles Denken und dieses Glücksgefühl, was man dann ausstrahlt, das ist für mich das Wichtigste, dass man ein sinnerfülltes Leben hat und da wirklich sagen kann, man ist mit voller Power auf dem Weg.
SPEAKER_00Genau. Für mich haben natürlich auch die Patienten noch diesen Input gegeben. Ich habe mir nicht die Manager angeschaut, sondern das, was mir gegenübergesessen ist. Und wenn man mal die Leidenswege von Leuten sieht, die sich nicht um ihre Longevity gekümmert haben, sondern die tatsächlich wie die Manager einfach gelebt haben, bis sie umgefallen sind. Wenn man das jeden Tag sieht, das ist wundert mich immer wieder, dass es viele Ärzte gibt, die dann trotzdem nichts tun, aber für mich war das nicht erstrebenswert. Also ich habe, das ist ja alles elend, was nur so ist. Wenn die anfangen, ihre erste Pille zu schlucken, ihre zweite Pille am Tag, ihre achte Pille am Tag, wenn sie anfangen, einmal im Monat zu kommen, einmal jede Woche bei dir auf dem Plan zu stehen, wenn sie anfangen, zu fünf Ärzten wöchentlich zu gehen. Gibt es das? Ja, das gibt es. Montag ist der allgemeine Arzt dran, Dienstag der Orthopäde, Mittwoch sind sie beim Physiotherapeuten, Donnerstag haben wir dann irgendeinen Facharzt, sonstiger Natur, und Freitag geht es halt dann ausnahmsweise mal wieder zur Rehabilitation. Und das ist dann wie ein Job. Du hast dann irgendwann im Alter hast du den Job Gesundheit. Aber er definiert sich aber aus der Krankheitsthematik heraus. Also sie sind krank und wollen wir gesund werden. Und ich habe mir gedacht, es ist eigentlich geil, umgekehrt gesund zu sein und Krankheit zu vermeiden. Das ist weniger anstrengend und schmerzhaft.
SPEAKER_03Ja, ich finde es spannend, weil von uns beiden ist ja auch hier, das ist Ego, was uns antreibt. Also das kommt jetzt ja nicht aus einer höheren Berufung, sondern wir haben jetzt nicht gesagt, wir wollen gesund sein, weil wir dann mehr im Dienst für die Gesellschaft sind oder weil ich ein besserer Vater oder Ehemann oder was auch immer bin, sondern wir haben beide egoistische Motive zu sagen, okay, ich will gesund und fit bleiben, weil ich glaube, die andere Seite ist nicht erstrebenswert.
SPEAKER_00Definitiv nicht. Also das kann ich auf jeden Fall sagen. Denn man hört ja auch, ältere Menschen reden ja nur noch über Gesundheit. Warum?
SPEAKER_03Ja, weil sie keiner haben.
SPEAKER_00Genau, weil sie keine haben, weil es ihr Hauptthema ist. Und das finde ich ja schade. Ja, wenn mir jetzt ab, also bei mir geht es mit 40 los und dann fängst du an, vielleicht ab 50 nur noch über deine Gesundheit nachzudenken. Das heißt, du hast so 40 Prozent deines Lebens beschäftigst du dich mit Krankheit? Ist ja furchtbar. Ist doch kein Ziel, oder?
SPEAKER_03Ja, du, das ist ja jetzt ein ganz neues Thema. Das beschäftigt mich gerade ein bisschen. Ich sehe das genau wie du und ich bin ja am Zoo bei uns gegenüber im Altenheim, wo ich wohne, und da ist in der Tat das Thema nur Krankheit. Und jetzt gibt es aber Leute, die da heraussteigen und andere Themen anbringen wollen. Und die haben aber das Problem, dass die keinen finden, der mit denen redet. Also da sehe ich gerade, wenn man so einer der wenigen ist, der jetzt ausbricht und auf einmal einen ganz anderen Lifestyle fährt und jetzt wie mir mit 90 Tropfit ist, du musst ja auch ein Umfeld haben, was das mitträgt. Und wenn all deine Freunde tot sind oder sich nur noch darüber unterhalten können, ist ja die Frage, was willst du machen? Weil du willst nicht mehr Teil von denen sein, aber du gehst auch nicht mit den 16-jährigen Snowboarden. Ja, und jetzt sind die so ein bisschen lost. Und da beschäftige ich mich gerade mit, wie kann denn das in Zukunft aussehen? Hat man ein Umfeld, was das auch später mitträgt?
SPEAKER_00Das passt ja für dich perfekt. Du musst ja dann nur ein sozusagen Fitnessstudio für 70 Plus aufbauen, wo der Rentner sozusagen seinen Longevity-Lifestyle mit Gleichgesinnten umsetzen kann. Das heißt, du hast ja schon wieder jetzt ein neues Lebensziel.
SPEAKER_03Ich sehe mich da nicht, aber ich verstehe, was du meinst. Das ist halt ganz wichtig, diese sozialen Beziehungen so zu wählen, dass sie dir eben auch langfristig, sagen wir mal, gute Dienste erweisen, dass du dich dort einbringen kannst und eben wohlfühlst. Ja.
SPEAKER_00Das heißt zusammenfassend, ich sage mal, für mich lohnt sich Longevity Lifestyle. Ich beende dann in der Regel auch noch meinen Abend mit einer Routine. Ich scrolle noch 30 Minuten bei Instagram. Das gibt mir auch nochmal Befriedigung. Auf irgendeine Art und Weise, ich weiß nicht wieso. Man sieht dieses ganze Elend. Es kommt immer drauf an, was man sich so anschaut, aber man sieht ja die ganzen, die, also was ich immer noch gut finde, ist, man kriegt so viele Lebenstipps auf Instagram, über die ich mich da über Gedanken mache, sind die sinnvoll, sind die nicht sinnvoll? Irgendwie ist das momentan süchtig machend. Ich bin also auch eins von diesen Opfern. Aber damit ich das dann vergesse, gönne ich mir dann vom Einschlafen noch 10 Milligramm Melatonin. Und dann kann ich auch mit Handy im Bett und Instagram dann einschlafen und regenagiere mich in der Nacht deutlich besser bis zum nächsten Tag.
SPEAKER_03Boah, das wäre jetzt gar nicht meine Welt. Also abends nochmal ans Handy überhaupt gehen. Da wäre ich der Erste, der wegrennt. Weil das ist, glaube ich, für das Gehirn. Also das ist einfach was, was ich merke, ganz, ganz schlimm. Gerade auch wegen diesem Süchtigmachen, was du sagst, das merke ich. Ich habe eine Ultraabneigung mittlerweile überhaupt jegliche Form vom Handy noch zu benutzen, weil man kaum wegkommt. Und du musst das ja auch für alle Authentifizierungs-Apps und sowas haben. Und das ist ganz furchtbar. Darum abends bei mir nur Ruhe. Und dann versuche ich wirklich runterzufahren und das bewusst zu machen. Auch so Supplements, die nehme ich eher durch den Tag weg, also ganz spät am Abend gar nichts mehr. Und dann gechillt und müde einzuschlafen.
SPEAKER_00Mega. Das hört sich danach an, dass du eigentlich einen rundum perfekten Tag hast.
SPEAKER_03Na, das würde ich so nicht sagen. Das läuft ja nicht jeden Tag so ab.
SPEAKER_00Auf jeden Fall war es super spannend, die Longevity-Routinen mal so anzusprechen. Ich glaube, vieles davon, was wir eigentlich machen, kann man auch umsetzen. Ist gar nicht so schwierig, ist gar nicht so abgefahren, wenn man jetzt mal von der Sauerstoffkammer absieht, die sich sicher nicht jeder ins Haus stellen kann. Oder in die Wohnung gibt es doch sehr viel, was die anderen Leute mitnehmen können. Und deswegen, mein erster Core-Check-Tipp ist, kümmert euch wirklich um das Thema Longevity. Es zeigt sich bei mir zum Beispiel in der Praxis, dass die meisten Leute, die das nicht tun, es am Ende wirklich bereuen und früh sollte man damit wirklich auch anfangen.
SPEAKER_03Für mich der Core Check hier, Nummer zwei, ist Longevity oder überhaupt das Beschäftigen mit der Gesundheit, ist halt ein Beschäftigen mit sich selber und mit den Gründen, warum man leben will. Und wenn man das draußen vorlässt und sich nicht direkt damit beschäftigt oder zu wenig damit beschäftigt, ist das für mich eine Art der Selbstsabotage, dass man eben seine Verantwortung für sein eigenes Leben nicht ernst genug nimmt.
SPEAKER_00Kurzcheck Nummer drei, Longevity ist nicht wirklich teuer. Man kann mit wirklich so einfachen Dingen wie einer vernünftigen Ernährung in der Früh, mit sowas wie Eiweiß, mit Fettsäure, mit gesunden, also einfach mit Ölen, Ölen, Ölen, mit Elektrolyten, kann man ganz, ganz viel erreichen und muss nicht in die teuren Gadgets gehen, sondern kleine Dinge früh eingesetzt sorgen schon hinten raus für eine viel bessere und längere Lebenszeit.
SPEAKER_03Mega. Christian, dank dir für den Einblick in deine nicht ganz so gesunden Longevity Instagram Hacks. Ich bin gespannt auf die nächste Folge. Ich auch. Tschüss.